Geschichten 1

Geschichten 2

Geschichten 3

Geschichten 4

Geschichten 5

Geschichten 6

Geschichten 7

Geschichten 8

Geschichten 9

Geschichten 10

Gedichte 1

Gedichte 2

Limericks 1

Limericks 2

Limericks 3

Kurz & Knapp

 

Hennis Kurzgeschichten-Ecke

| Impressum | Startseite |  

 

Gedichte 1

Schrift zu klein? In der Fusszeile grössere Schriftart einstellen!
Menschen in dieser Zeit
Was weisst Du denn ...
Alt und Jung
Das Leben meistern
Frühling des Lebens
Ob kurz oder lang
Seelennahrung

 

Menschen in dieser Zeit
Sind es noch Menschen in dieser Zeit
mit Seele, Herz und Geist,
die stehlen und morden zum Zeitvertreib?
Sind sie nicht alle entgleist?

Kann denn die Welt mit ihrem Tun
verwandeln Lieb´ in Hass?
Ist nirgends ein Platz wo der Mensch kann ruh`n,
warum diese ewige Hast?

Muss nicht ein Mensch mit Herz und Verstand
verbluten, verzweifeln daran?
Der letzte Rest von Gefühl wird verbrannt.
O Zeit Du, ich klage Dich an!

 

Was weisst Du denn ...   
Was weißt Du denn, wie´s um mich steht,
wie mir um´s Herze ist.
Du hörst ja nicht wie´s in mir fleht
nach Wärme und nach Licht!

Was weißt Du denn von meinem Leid,
von meiner tiefen Qual,
weil an die Menschen dieser Zeit
man mir den Glauben stahl!

Was weißt Du denn von meinem Sein,
Du siehst nur mein Gesicht.
Dich trügt der äuß´re fahle Schein,
mein Ich - das kennst Du nicht!

 

Alt und Jung   
Alt zu werden ist beschwerlich,
manches Tun nicht ungefährlich.
Alles macht man mit Bedacht,
sogar das was Freude macht.

Auf die Leiter klettern, wandern,
fröhlich sein mit vielen Andern.
All das hält man nicht mehr aus,
geht nur ungern aus dem Haus.

Und dann kommen die Gedanken
die sich um Vergangnes ranken.
Als die Enkel damals oft
kamen, auch mal unverhofft.

Heute sieht man sie nur selten,
die uns oft den Tag erhellten.
Aber ach, ich kann versteh'n,
dass sie eigne Wege geh'n.

Denn ich habe nicht vergessen,
ich hatt' auch andre Interessen.
Habe nicht daran gedacht
was den "Alten" Freude macht.

Sind sie alt die jungen Leute
fühlen sie so wie wir heute.
Nein, die Jugend ist nicht kalt.
Nur, sie war ja noch nie alt.

 

Das Leben meistern   
Das Leben meistern heißt fröhlich sein,
die schönen Stunden nur zählen.
Die Trüben kommen von ganz allein,
damit sollst Du Dich nicht quälen.

 

Frühling des Lebens   
Der Frühling Deines Lebens
verfließe nicht vergebens
ins Meer der Ewigkeit!
Benütze so die Stunden,
daß, wenn sie Dir entschwunden,
Dich ihr Verlust nicht reut.

 

Ob kurz oder lang   
Das Leben ist hart,
ob kurz oder lang,
es schenkt uns Stunden
froh und bang.
Das Schicksal lenkt,
bringt Kummer und Glück.
Du verwünschst manche Stunde,
sehnst so manche zurück.

 

Seelennahrung   
Ich weiss nicht was soll es bedeuten,
dass ich so traurig bin.
Das Wort "Seelennahrung"
das geht mir nicht aus dem Sinn.

Ich denke dabei nicht an Essen
und auch nicht an kühlen Wein,
ich glaube ich habe vergessen
so richtig glücklich zu sein.

Ich denk meine Seele hat Hunger,
doch essen macht sie nicht satt.
Ich glaube vielmehr sie ist traurig,
weil sie keine Nähe hat.

Ich will an ´was Fröhliches denken,
an Lachen und glücklich sein.
Ich möchte auch Frohsinn verschenken,
mal wieder wie früher sein.

Doch all das lässt sich nicht zwingen,
das kommt von innen allein.
Das Beste von allen Dingen
das ist das Zufriedensein.

 

 
   

 

    Schriftgrösse  gross | normal   •  Fragen oder Infos  •